22.11.2017 | Mittwoch | Beginn: 19:30 Uhr | Einlass: 19:00 Uhr
Warum Frauen Berge besteigen sollten

Eine Reise durch das Leben und Werk von Dr. Gerda Lerner
Regie: Renata Keller

Als bahnbrechende feministische Historikerin, Autorin und soziale Reformerin ist Gerda Lerner zweifellos eine der inspirierendsten Frauenpersönlichkeiten des 20. Jahrhunderts. Sie emigrierte vor den Nazis in die USA, war frühzeitig in der Bürgerrechtsbewegung engagiert, schrieb 1972 die überfällige Studie „Schwarze Frauen im weißen Amerika“, 1986 „Die Entstehung des Patriarchats“ und begründete so die Frauen Geschichtsschreibung. Der Film wirft einen detaillierten Blick auf das persönliche, berufliche und politische Leben Gerda Lerners und geht der Frage nach: Wie kann uns das Wissen über unsere eigene Geschichte dazu inspirieren, eine bessere Zukunft zu gestalten? Ausgehend von den revolutionären Errungenschaften der Frauen im 20. Jahrhundert wirft der Film auch einen Blick in die Zukunft und geht der Frage nach: Wo stehen die Frauen heute? Und was ist der nächste Schritt?

Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit der Stiftung Alte Synagoge

www.womenneedtoclimbmountains.com
www.gerdalerner.com


07.12.2017 | Donnerstag | Beginn: 20:00 Uhr | Einlass: 19:30 Uhr | Vorverkauf: 10,00 € (zuzügl. Vorverkaufsgebühr) | Abendkasse: 13,00 €
VERNA – Resilienz des Ästhetischen

ein Theaterstück von sechzig90 

Rüsselsheim ist voller Geschichten. Wer hätte das gedacht? Bedauerlicherweise verschwinden viele dieser Geschichten in der Bugwelle der Familie Opel und dem von ihr gegründeten Wirtschaftszweig, der unsere Heimatstadt als Industriestadt gezeichnet hat.

Einer dieser Geschichten, ist die derer zu Seckendorff – Verna.

1839 kaufen Wilhelmine und Ludwig von Verna ein Amtshaus samt angrenzender Felder und Wälder in Rüsselsheim als Ort ihres Hauptwohnsitzes und prägen fortan das Stadtbild nachhaltig und bis heute. Ganz der Melancholie der deutschen Romantik, Mitte des 19.Jahrhunderts, folgend, fühlte sich gerade die Freifrau von Verna einzig dem Schönen, Wahren und Gutem verpflichtet.
In einer Gemeinde, die schon damals einen erstaunlichen Hang zur  Kurzsichtigkeit und Ignoranz, und die Nachhaltigkeit am ehesten in der Unumkehrbarkeit von Fehleinschätzungen hatte, streitet Wilhelmine unverdrossen für den Wert des Ästhetischen. Letztlich war dieses Gefecht nicht zu gewinnen, dennoch, das meiste von dem, was die zu Seckendorff – Verna der Gemeinde Rüsselsheim hinterlassen haben, allem voran der Stadtpark mit seiner Architektur und Bäumen aus aller Welt, ist bis heute nicht kaputt zu kriegen. Wer hätte das gedacht…
Für den Hessentag hatte sechzig90 den Versuch unternommen, die Geschichte der Familie Seckendorff – Verna in Rüsselsheim aus ganz eigener Sicht als heiteren, informativen und dokumentarischen Theaterabend zu beleuchten. 

Mit: Sophie Basse, Daniel Breitfelder, This Maag, Holger Kraft, Kai Beck und Dirk Christoph

„Das „Rind“ als subversives Widerstandsnest mitten im Hessentagstrubel. Die Kreativen zahlten voller Selbstironie in 90 Minuten den kulturfeindlichen Bestimmern heim, was sie in den vergangenen Monaten erdulden mussten. (...) VERNA verzerrt die Wirklichkeit bis zur Wiedererkennbarkeit. Und ganz nebenbei vermittelt das Stück auf unterhaltsame Weise noch ein gutes Stück Stadtgeschichte. Empfehlenswert: Hingehen!“ Main-Spitze

www.sechzig90.de
www.facebook.com/sechzig90

Info: Wo gibt es Karten im Rind-VVK
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20.01.2018 | Samstag | Beginn: 20:00 Uhr | Einlass: 19:30 Uhr | Vorverkauf: 17,00 € (zuzügl. Vorverkaufsgebühr) | Abendkasse: 22,00 €
Frankfurter Klasse – „Geh ma bitte nach Hause!“

Geh ma bitte nach Hause! heißt die vierte Show der Frankfurter Klasse. Zwölf Alltagshelden, gespielt von Tim Karasch und Jochen Döring, erleben skurrile Geschichten und erzählen aus ihrem Leben. 

MAKE FRANKFURT GREAT AGAIN – politisch mindestens genauso unkorrekt wie liebenswert. Milieu-Comedy vom Allerfeinsten mit ordentlich Gossen-Charme aus der Großstadt. Einmal quer durch sämtliche Gesellschaftsschichten, die unser wunderbares Land so hergibt.

Am 29.10.2017 feierte die Show in der mit 650 Besuchern restlos ausverkauften Frankfurter Batschkapp Premiere. Das neue Stück sorgte für große Begeisterung und einen heftigen Angriff auf die Lachmuskeln. Die Frankfurter Klasse bewies nachhaltig, dass sie nicht umsonst als eine Mischung aus Badesalz, Little Britain und Monty Python bezeichnet wird.

www.facebook.com/FrankfurterKlasse/
www.frankfurterklasse.de
www.youtube.com/user/sonofdetlef 

 

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