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SommerMusikWelten Festival 2017 BLUE MANGO & ENSEMBLE ARAMESQUE

So, 10.09.2017, 19:00 Uhr

- Ort: Kulturzentrum Bezalel Synagoge


 

Bridges – Musik verbindet präsentiert: Blue Mango

The Flowing String Trio & Ensemble Aramesque mit  aramäischen und arabischen Liedern

Das Projekt „Bridges“ bringt Musiker unterschiedlicher Herkunft, Hautfarbe, Kultur und Religion zusammen, die gemeinsam Musik erarbeiten und neu gestalten. Gegründet wurde das Projekt im Herbst 2015 in Frankfurt a. M. mit dem Ziel, geflüchteten Musikern Gesicht und Stimme zu geben und sie mit Musikern aus Deutschland zusammenzubringen. „Bridges präsentiert zwei der zur Zeit insgesamt neun Ensembles.

Blue Mango: Ina Kleine-Wiskott, durch die Band „Hotel Ost“ bekannte Weltmusik-Violinistin und bei dem Komponisten Heiner Goebbels studierte Grenzgängerin in Musikimprovisation und Komposition suchte beim Projekt Bridges ähnlich experimentierfreudige Musiker. Mit Mohanad Almoslli, in Syrien bekannter Flamenco-Gitarrist und Komponist, und Pejman Jamilpanah, im Iran bekannter Spieler der Langhalslaute Tar, Komponist und Sänger, fand sie zwei Virtuosen, die durch ihre Mentalität und den jeweils eigenen Stil in der Kombination einen inspirierenden Crossover -Stil entstehen lassen.Eigenkompositionen, Klezmer, iranische Kunstmusik, Flamenco, Gypsy und Zitate klassischer europäischer Kunstmusik erklingen im Flow – voller Energie, Sensibilität und Spannung.

Das Ensemble Aramesque spielt traditionelle aramäische Gesänge, die bis ins 3. Jahrhundert nach Christus zurück reichen sowie traditionelle und aktuelle Stücke aus dem östlichen Mittelmeerraum. Die Ensemblemitglieder erarbeiten zusammen neue Interpretationen dieser traditionellen Werke.
Dabei spielt die Kombination von östlichen und westlichen Instrumenten (Oud, Flöte, Kontrabass) sowie die jeweilige musikalische Prägung der Musiker (orientalisch, europäisch-klassisch, Renaissance-Musik und Jazz) eine bedeutende Rolle. Das Ensemble stellt den friedvollen und sich gegenseitig bereichernden Dialog zwischen der deutschen, aramäischen, türkischen und arabischen (Musik)kultur ein der Vordergrund.

Maria Kaplan, Gesang, ist Aramäerin, in der Türkei geboren und mit vier Jahren mit ihrer Familie nach Deutschland geflohen. Nach vielen Jahren im Investmentbanking entschied sie sich 2015 dazu, ihr Leben der Musik und dem Singen aramäischer Lieder zu widmen. Johanna-Leonore Dahlhoff studierte Flöte in Hamburg und Hannover und Musiktherapie in Berlin. Sie ist freischaffende Flötistin und Musiktherapeutin und seit April 2016 Leiterin der Initiative „Bridges – Musik“ verbindet. Mustafa Kakour, Oud, kommt aus Syrien, wo er Musik an der Homs Universität studierte. Er arbeitete in Masyaf als Musiklehrer. Markus Wach studierte Kontrabass und Gitarre im Bereich Jazz an der Hochschule für Musik Mainz. Schon früh begeisterte er sich für verschiedene Musiktraditionen aus aller Welt, vor allem jüdischer Musik und dem arabischen Maqam. Er spielt verschiedene andere Saiteninstrumente wie Oud, Rubab oder Domra um die verschiedenen Musikwelten besser verstehen zu lernen.

www.youtube.com/watch

 

11. SommerMusikWelten 2017  - Weltmusik- und Filmfestival

Dieses Festival findet im 11. Jahr in Lich statt, veranstaltet von künstLich e.V. und dem Kino Traumstern. Auch in den vergangenen Jahren hat das Kino Traumstern das Musikprogramm durch Filme ergänzt, die in einem thematischen Zusammenhang mit den Konzerten standen. Während die Konzerte an einem Wochenende stattfinden, laufen die Filme innerhalb eines ganzen Monats.

Nun werden erstmals Konzerte und Filme in einem Gesamtkonzept als „Weltmusik- und Filmfestival“ zusammengeführt.

Zu den Konzerten werden Ensembles und KünstlerInnen eingeladen, die entweder authentische, traditionelle Musik ihrer jeweiligen Kultur spielen oder in denen MusikerInnen unterschiedlicher Kulturen zusammenwirken und so neue, eigenständige Musikformen entstehen lassen. Die Konzerte finden im Kino Traumstern und im Kulturzentrum Bezalel-Synagoge statt, das mit seinem einzigartigen Saal und seiner besonderen Akustik eine angemessenen Atmosphäre für besondere Konzertabende bietet.

Die Filme, die im Rahmen des Festivals gezeigt werden, beschäftigen sich häufig mit der Situation von MusikerInnen und KünstlerInnen in den  unterschiedlichsten Ländern. Ein Beispiel ist der Film „Mali Blues“, ein Dokumentarfilm, der die Lebenswelt von Blues-Musikern in Mali beleuchtet. Dabei werden sowohl Dokumentar- als auch Spielfilme gezeigt. Die genauen Daten entnehmen Sie bitte dem Programm des Kino Traumstern für den Monat September.

 



Preis: 15 Euro, ermäßigt 12 Euro


Partner
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