Eintritt: 12 Euro / Ermässigt 10 Euro

Darmstädter Bigband meets Darmstadt Composers
feat. Stefan Hakenberg und Christoph Schöpsdau
Leitung: Peter Linhart
Diesmal widmet sich die unter der Leitung des Saxophonisten Peter Linhart stehende Darmstädter Bigband der hiesigen Musikszene. Im Mittelpunkt ihres diesjährigen Pfingstkonzerts stehen Kompositionen und Arrangements von Stefan Hakenberg und Christoph Schöpsdau.
Pianist Christoph Schöpsdau arbeitete mit Musikerpersönlichkeiten wie Randy Brecker, Jiggs Whigham, Barbara Dennerlein oder Bill Ramsey zusammen. Er komponierte und arrangierte u.a. Stücke für Salsa Verde, das Landesjugendjazzorchester Rheinland-Pfalz, das Rundfunksinfonieorchester Warschau oder den Jazzchor des Deutschen Sängerbundes. Daneben war er 1. Preisträger des Komponistenwettbewerbs der hr- Bigband und unterrichtete lange Zeit an der Musikhochschule Frankfurt und der Frankfurter Musikwerkstatt.
Stefan Hake
nberg studierte bereits in den 80iger Jahren Komposition bei Hans Werner Henze an der Musikhochschule Köln. Seine Kompositionen werden weltweit in Kulturmetropolen wie New York, London, Paris, Berlin, Tokio, Seoul oder Honkong von den unterschiedlichsten Ensembles aufgeführt. Bis 2007 war er künstlerischer Leiter des renommierten „CrossSound“ Festivals in Alaska und seit 2009 ist er Leiter der Musikschulabteilung an der Akademie für Tonkunst in Darmstadt.
Die Darmstädter Bigband besteht schon seit über 25 Jahren und hat sich durch Konzerte und Workshops mit Jazzgrößen wie Ack van Rooyen, George Gruntz, Peter Herbolzheimer, Tony Lakatos, Joe Gallardo oder Andy Haderer einen hervorragenden Ruf erspielt. Weitere Highlights in ihrer Bandgeschichte waren die Produktion der CD „Red Beans and Rice“ feat. Bob Mintzer, diverse Aufführungen des „Sacred Concert“ von Duke Ellington, u.a. mit dem Kammerchor der Darmstädter Kantorei sowie die Veröffentlichung ihrer aktuellen CD „Kentomania“ feat. Herb Geller.
BOB WAYNE & THE OUTLAW CARNIES (USA)
| Konzert im Keller, präsentiert von Starwhore |Nach der fulminanten Show im Januar letzten Jahres ist es uns auch in diesem Jahr gelungen BOB WAYNE & THE OUTLAW CARNIES für einen Abend in die Knabenschule zu holen. Nach drei selbstproduzierten Longplayern und seinem offiziellen Debüt „Outlaw Carnie“ auf PEOPLE LIKE YOU hat er auf dieser Tour sein neues Album „Till The Wheels Fall Off“ mit im Gepäck. Dieses Mal hat er neben der üblichen Besetzung aus Gitarre, Geige, Kontrabass & Banjo auch einen Drummer mit an Bord. Auch auf seinem neuen Album haben die Outlaw Carnies als seine Backing-Band fungiert und es gibt wieder eine Kooperation mit HANK III.
Die Songs handeln wie immer über Geschichten aus seinem Leben, das sich schon seit Jahren hauptsächlich unterwegs auf Tour abspielt. Entweder als Roadie für Bands wie ZEKE oder HANK III oder jetzt schon seit längerem mit seiner eigenen Band. Den restlichen Teil des Jahres verbringt er in seinem „Mobile Home“ in Texas.Bekannt ist BOB WAYNE nicht nur für sein typisches Outfit mit Lederweste, Bandana, ausgelatschten Cowboystiefeln und Shirts irgendwelcher Punkrock & Metalbands sondern auch für die wilde Crew, die mit ihm seine intensiven Liveshows bestreitet. Ganz in der Tradition alter „Outlaw Country“ Größen wie HANK WILLIAMS, JOHNNY CASH & DAVID ALLAN COE allerdings mit einer grossen Portion Punkrock und DIY-Attitüde.
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FRISCHZELLE
Live-Musik und DJs, Snacks, preiswerte Drinks und Cocktails – alles bei freiem Eintritt alle 14 Tage im Keller vom Frischzellen-Team Nouki, Phillip und Max.Heute live:Jazz against the Machine (Jazz meets the finest of 90's Rock)
Eintritt: 15 Euro / Ermässigt 12 Euro
Chawwwusch: Nicht der wahre Jakob
Eine irdische Pilgerreise
| Freilichttheater im Hof, bei schlechtem Wetter in der Halle |
Drei machen sich auf den Weg. Auf den Jakobsweg. Sie folgen den Spuren des uralten Pilgerwegs nach Santiago de Compostela. Dabei haben sie das Übliche: Rucksack, Regenschutz, Zahnbürste. Da geschieht das, was immer auf dem Pilgerweg passiert, sie treffen aufeinander: Margit, die Metzgersfrau (Monika Kleebauer), die Gelbwurst und Schinken zu Hause gelassen hat und sich an der Botanik freut. Paul, der Busfahrer (Ben Hergl), der endlich selber pilgern will, statt - wie es Jahre
seine Aufgabe war - Pilger an ihr Ziel zu kutschieren. Und ein junger Mann (Stephan Wriecz), der sich so gar nicht in die Karten gucken lassen will und dem es obendrein gar nicht so wichtig ist, in Santiago anzukommen. Kein Wasser, kein Wunder, kein gar nichts – die Koordinaten geraten den dreien in der Einsamkeit und Gluthitze der spanischen Hochebene gehörig durcheinander. Wege werden zu Irrwegen, Landschaften werden zu Seelenlandschaften, Träume zu Albträumen.
Vielleicht liegt es aber auch am vierten Pilger (Andreas Konrad), der von den anderen unerkannt am Geschehen teilnimmt. Es ist der mittelalterliche Mönch Pelayo. Er hatte um 800 das Grab des Apostels Jakob wieder entdeckt. Seither ist er auf einer ewigen Pilgertour. Staunend, aber auch verwirrt, betrachtet Pelayo, was seine Entdeckung damals und heute auslöst.
Die Magie des Weges hat die drei erfasst. Plötzlich hat es Paul, der Busfahrer, nicht mehr so eilig. Margit entwickelt verstörende Gefühle dem jungen Mann gegenüber. Und der wird von Schatten seiner jungen Vergangenheit eingeholt.
Umkehren oder weitergehen? Alleine, zu zweit oder zu dritt?
Geht Aufgeben? Oder geht’s irgendwo immer weiter?
Bis die drei unter dem schwingenden Rauchfass in Santiago sitzen werden, müssen sie noch einiges an Staub schlucken und Seelenballast loswerden.
Dieses Stück handelt vom Unterwegssein, von den Kräften, die mobilisiert werden, wenn man unterwegs ist und nur das mitnehmen kann, was man selbst tragen kann.
Im Rahmen des Kultursommers Rheinland-Pfalz zum Thema 'Gott und die Welt'
Into the Lion’s Den
Die Reggae & Dancehall-Party im Keller der Knabenschule mit DJ Companheiro Leao. Diesmal als Gäste: Free Roots Sound (Freiburg). Letzte Veranstaltung vor der Sommerpause, weiter geht es am 7. September.

Krabbelstuben, Kinderwerkstätten und Schülerhäuser des Vereins Bessunger Kinderwerkstadt (ehem. Verein für nichtrepressive Erziehung) feiern auf dem Hof und in der Halle der Knabenschule. Für das leibliche Wohl (Getränke, Kaffee & Kuchen) ist oder wird gesorgt.
Jazz on a Summer´s Evening
Sommerfest der Jazz & Popschool
Bei schönem Wetter mal wieder auf dem Hof, sonst in der Halle: Dozenten, Schüler, Gäste, diverse Besetzungen unter (An-)Leitung der jeweiligen Lehrkräfte. Grillworscht, Weck & Trinken vorhanden. Eintritt frei.
Newcomer Wettbewerb 2012 - Finale
Um jungen Talenten aus der Region ein spezielles Forum zu schaffen, wurde 2007 beim Schloßgrabenfest die Sparkassen-Bühne initiiert, die sich ausschließlich Bands aus dem Rhein-Main-Neckar Raum widmet. Seit 2010 findet dort auch der von Echo-Live ausgelobte "Echo-Live Newcomer Wettbewerb" statt, der auch in diesem Jahr wieder auf reges Interesse bei der regionalen Musikszene stoßen dürfte. Zu gewinnen gibt es nämlich nicht weniger als einen "medialen Rundumsupport": Neben einer Singleproduktion in einem Darmstädter Studio sowie einer kleinen CD-Auflage gibt es ein Jahr lang umfangreiche Berichterstattung über die Gewinner-Band durch Echo-Live. 2013 darf die Gewinnerband zudem zur besten Abendspielzeit ihre Live-Qualitäten vor großem Publikum auf der Echo-Bühne unter Beweis stellen.

Und so werden vom 24. bis 27. Mai erneut ca. 30 Bands auf der Sparkassen-Bühne vor zahlreichen jungen Fans um die Gunst einer kompetenten Jury aus Journalisten, Musikproduzenten und Konzertveranstaltern spielen. Diese wird unmittelbar nach dem Schlossgrabenfest vier Finalisten auswählen, die im Rahmen eines abschließenden Wettbewerbs am 8. Juni in der Bessunger Knabenschule im Finale antreten werden. Publikum und Jury wählen aus diesen Gruppen die Gewinnerband, die sich fortan ein Jahr mit dem Titel "Echo-Live Newcomer 2012" schmücken darf.
Reverend Deadeye & his no Man Gospel Band
| Konzert im Keller, präsentiert von Starwhore |
Reverend Deadeye ist tatsächlich Sohn eines Geistlichen. Seine Jugend verbrachte er damit Schlangen zu beschwören und damit bei „Tent Revivals“ zusammen mit seiner evangelistischen Familie in einem Navajo Reservat in Arizona aufzutreten. Seine religiöse Herkunft findet ihren Weg auch heute in seine Performance. Man darf aber keinen Sonntags-Gospel-Gottesdienst erwarten denn Jahre der Rebellion gegen fanatische Baptisten und seine Vision der persönlichen Erlösung bringt
Freude, Verwirrung und Inspiration unter das Publikum. In seiner Musik findet sowohl das religiöse als auch das weltliche ihren Platz. Mit seiner umgebauten Steelgitarre, seinem selbstgebauten Bierdosen-Harmonika-Mikrophon, Bassdrum und Waschbrett-Snare bringt er eine trashige Fusion aus düsterem Pre-War-Delta-Blues, Gospelinterpretationen und traditionellem Folk mit Punkrockattitüde. Mit Songtiteln wie „Fuck The Devil“ und „Baby’s On That Train“ macht er aus konvertierten baptistischen Schlangenbeschwörern fluchende und trinkende Abtrünnige und umgekehrt.
Schluss mit der Dorfmusik! Der ZOOT CLUB wird Euch eine Nacht lang in die 60er Jahre zurück versetzen. Vom Plattenteller werden Rhythm'n'Blues und Soul, early Reggae und Rocksteady, Beat und Garage serviert. Mit dieser Mischung werden Euch die Gastgeber Mo van Dutch und the Night Ole mit ihren Gästen Dju und Threepwood aus Berlin fernab von Mainstream-Gedudel garantiert zum Tanzen bringen. Also zieht Eure Tanzschuhe an, holt Euren besten Zwirn aus dem Schrank und macht die Nacht zum Tag! (Veranstaltung im Keller)
FRISCHZELLE - Saisonfinale Zum Saisonende 2011/12 bietet die Frischzelle im Keller wie immer Live-Acts, Drinks und Snacks bei freiem Eintritt. Und da es der letzte Termin vor der Sommerpause bis September ist, sicher auch noch die eine oder andere Überraschung. Grillen auf dem Hof? War da nicht auch noch diese EM?
Visionen einer anderen Welt
| Diskussionsreihe im Foyer der Halle |
Commons, Gemeingüter, Allmenden
Jenseits von Staat und Markt
Was haben Linux und eine Allmende-Wiese gemeinsam? Sie gehören allen und werden gemeinsam betreut. Und werden weder vom Staat verwaltet noch durch Marktmechanismen bestimmt. Aber stimmt das? Kann das funktionieren?
Schließlich beschreibt die „Tragedy of the Commons“ die Übernutzung einer Allmendewiese, weil sich keiner für diese Wiese verantwortlich zeigt. Oder ist das nur neoliberale Ideologie?
Konkret zeigt Elinor Ostrom, „wie gemeinschaftliches Eigentum von Nutzerorganisationen erfolgreich verwaltet werden“ kann. Dafür erhielt sie 2009 den Wirtschaftsnobelpreis. Ist dies nun ein Weg aus der Bipolarität "Markt versus Staat", "Kapitalismus versus Sozialismus"? Ein Weg zu einer emanzipatorischen, sozialen und ökologischen Gesellschaft? Oder ist alles wieder nur ein Hype, der uns andere Fesseln anlegen wird?
21. Darmstädter Jazz-Conceptions 2. bis 7. Juli 2012
Die Darmstädter Jazz Conceptions, vor nunmehr 20 Jahren - 1992 zum ersten Mal durchgeführt, gehören heute zu den wichtigsten Jazzworkshops in Deutschland. Erfolgreich sind sie wegen ihres Konzepts genauso wie wegen der einmaligen Atmosphäre: Die Teilnehmer erhalten keine verschulten Instrumentalstunden, sondern werden von Anbeginn an in gemischte Ensembles zusammengefasst, die je nach Dozent unterschiedliche Stücke erarbeiten, sich mit Improvisation befassen, musikalische Abläufe planen, über die Philosophie von Jazz und improvisierter Musik diskutieren. Das alles geschieht in der Bessunger Knabenschule, die in dieser Woche quasi ganz dem Jazz gehört. In allen Räumen wird musiziert, auf dem Hof trifft man sich zum extra für den Anlass organisierten gemeinsamen Frühstück, zum vor Ort zubereiteten ausgiebigen Mittagessen, zum Reden über Erlebtes oder zum Planen und Absprechen weiterer musikalischer Aktionen. DER WORKSHOP IST AUSGEBUCHT, ES GIBT EINE WARTELISTE.
Die Woche über gibt es Sessions an verschiedenen Orten: Hoffart-Theater (Montag 2.7.), Achteck-Haus (Dienstag 3.7.), Schloßgarten (Mittwoch 4.7.), Keller Jazzinstitut (Donnerstag 5.7.). Beginn jeweils 20 Uhr. Eintritt frei!
Teilnehmerkonzert
Am Freitagabend präsentieren die 5 Ensembles unter Leitung von Christopher Dell, Uli Partheil, Oliver Steidle, Christof Thewes und Felix Wahnschaffe ihre Ergebnisse. Eintritt frei.

Eintritt: 10 Euro / Ermässigt 8 Euro

21. Darmstädter Jazz-Conceptions 2. bis 7. Juli 2012
Konzert Großensemble und Dozenten
Zunächst präsentiert sich das vielköpfige Großensemble unter Leitung von Jürgen Wuchner.
Danach zum Abschluß das Konzert der Dozenten:
Jürgen Wuchner (bass), Uli Partheil (piano), Felix Wahnschaffe (sax), Christopher Dell (vibraphone), Christof Thewes (trombone) und Llewyn Jones (beat box, vocals).
Eintritt: 17 Euro / Ermässigt 13 Euro

Konzept/Regie/choreografische Leitung: Marc Bogaerts
Im mittlerweile achten Jahr gehen die Absolventen der Staatlichen Schule für Artistik Berlin auf bundesweite Tour, um ihr Können dem Publikum zu präsentieren – und im fünften Jahr ein Highlight im Programm der Knabenschule! Nach jahrelanger Ausbildung brennen die jungen Artistinnen und Artisten darauf, endlich die Bretter, die die Welt bedeuten, zu erobern. Die Bandbreite der verschiedenen artistischen Disziplinen am Boden und in der Luft sorgt für abwechslungsreiche und immer wieder atemberaubende Unterhaltung. 
Ihre artistischen Darbietungen, mit denen die Akteure die Abschluss-prüfung zum staatlich geprüften Artisten bzw. Artistin bestanden haben, sind eingebettet in eine sportliche Show, für deren Ausgestaltung der Belgier Marc Bogaerts verantwortlich ist. Sport als Metapher des Lebens beschäftigt ihn schon lange. Hier erleben wir all die Emotionen, die wir aus unserem täglichen Leben kennen:
Begeisterung und Enttäuschung, Hoffnung und Hingabe, Freude und Schmerz, Leidenschaft und Kampf, strahlende Sieger und am Boden zerstörte Verlierer. Auch die Artistik ist eindrucksvolle Verbindung von Sport und Kunst, ist Körperkunst par excellence. So vollführt die diesjährige Absolventenshow -passend zu den Olympischen Spielen in London- auf doppelte Weise die künstlerische Inszenierung des Sports.
Weitere Vorstellungen am 25. und 26. August.
Tickets gibt es ab Ende Juni im Darmstadt-Shop Luisencenter und im Büro der Bessunger Knabenschule