Theater GegenStand:
Die meisten Selbstmorde geschehen sonntags
Deutschsprachige Erstaufführung
11.05.2007, 20:00
Klara und Nik haben
es geschafft. Die Provinz, aus der sie stammen, haben sie weit
hinter sich gelassen und sind der Hauptstadt ganz weit
aufgestiegen: Traumjob. Traumgehalt. Traumauto. Traumwohnung.
Traumpaar. Nur eins fehlt ihnen - Zeit. Denn der Traumjob hat seinen Preis: Sechzehn Stunden Arbeit pro Tag, sieben Tage die Woche, sind normal. Bis sie eines Sonntags beide aus Versehen frei haben. Für Nik und Klara öffnet sich ein Abgrund: 24 Stunden Freizeit. Was sollen sie bloß tun? In ihrer Verzweiflung beginnen sie miteinander zu reden, aber das macht alles nur noch schlimmer.
Anna Burzynska hat mit ?"ie meisten Selbstmorde geschehen sonntags" ein ebenso treffendes wie komisches Stück über eine Generation geschrieben, die das Streben nach Glück mit dem Streben nach Geld verwechselt und darüber vergessen hat zu leben. Theater GegenStand bringt jetzt die deutschsprachige Erstaufführung des in Polen mit mehreren Preisen ausgezeichneten Werks auf die Bühne der Waggonhalle.
Mit: Inga Berlin und Michael Klemm; Regie/Dramaturgie: Franziska Lüdtke; Bühne: Michael Klemm; Musik: Andreas Erkel; Regieassistenz: Stefanie Ho
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