Wiederaufnahme
Theater GegenStand Lesung: Eine Silbe macht noch lange keinen Satz
Eine Lese-Performance der Schreibwerkstatt von Theater GegenStand
09.06.2007, 20:00
"Nun, da ich
endlich weiß, dass ich eine verzerrte Wahrnehmung habe, gibt alles
wieder Sinn." - Sagt Frank. Und der muss es wissen. Schließlich
geht Frank schon seit Jahren bei Therapeuten ein und aus. Frank ist
zwar nicht real, aber immerhin Protagonist eines Romans. Sinn gibt es bei dieser Lese-Performance nicht nur in Ralph Ewerths "zerrbild". Texte unterschiedlichster Genres mit Sinn und Verstand präsentiert die Schreibwerkstatt von Theater GegenStand nach ihrer erfolgreichen Premiere im letzten Jahr nun ein weiteres Mal der Öffentlichkeit. Es ist keine Lesung der konventionellen Art, sondern: Worte, in Szene gesetzt - im wahrsten Sinne: kein Theater, aber theatralisch; keine Multimedia-Show, aber viel-sinnig. Das abwechslungsreiche Programm der sechs Autoren verhindert dabei, dass dem Zuschauer durch bloßes Zuhören schon bald die übrigen Sinne wegdämmern, denn "Trinken war das einzige, von dem er verstand, wie man mit Verstand den Verstand verwirren kann..."
Von und mit: Inga Berlin, Ralph Ewerth, Thomas Hornisch, Andreas Hutt, Marianne Pachovsky und Eckhard Steinmüller.
Künstlerische Begleitung: Antje Kessler.
http://www.theater-gegenstand.de