Gemeineigentum statt Community-Kapitalismus

Tag der Veranstaltung:
Beginn:
18:30 Uhr
Ende:
20:30 Uhr
Einlass:
17:00 Uhr
Kategorie:
Lesung / Poetry / Literatur
Offenes Haus der Kulturen e.V. Mertonstraße 26 , 60325 Frankfurt am Main

Raum/Zimmer: Dondorf-Druckerei, 2og:dondorf, Gabriel-Riesser-Weg 3

Der Vortrag setzt sich mit alternativen Eigentumsformen jenseits des Privateigentums auseinander und rückt insbesondere Gemeineigentum und Sozialeigentum in den Fokus. Im Zentrum steht die Frage, wie das Öffentliche institutionell, rechtlich und normativ neu bestimmt werden kann – als Raum kollektiver Verfügung, demokratischer Teilhabe und sozialer Zweckbindung. Gemein- und Sozialeigentum treten dabei nicht als Nischenmodelle in den Fokus, sondern als Perspektive für eine grundlegende Transformation der sozialen Daseinsvorsorge wie der infrastrukturellen Basis der Gesellschaft. Anders als im Community-Kapitalismus, wo das Kollektive allein als ausbeutbare Ressource virulent wird, zielt Vergesellschaftung qua Gemein- und Sozialeigentum auf radikale Demokratisierung.

Silke van Dyk ist Professorin für Politische Soziologie am Institut für Soziologie der Friedrich-Schiller-Universität Jena und Sprecherin des von der DFG geförderten Sonderforschungsbereichs SFB 294 „Strukturwandel des Eigentums“ an den Universitäten Jena und Erfurt. Sie ist Autorin der Bücher „Community Kapitalismus“ (mit Tine Haubner, Hamburger Edition 2021) und „Nach dem Privateigentum? Güter, Infrastrukturen und Weltverhältnisse im Kapitalismus des 21. Jahrhunderts“ (mit Tilman Reitz & Hartmut Rosa, Campus 2024).

Eintrittspreis

Kein Eintritt

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