Max Clouth, Oli Rubow & Lara Fischer
Wer die großen Jazz-Ereignisse hierzulande verfolgt, konnte Max Clouth jüngst beim 56. Deutschen Jazzfestival live erleben. Im ausverkauften Sendesaal des Hessischen Rundfunks begeisterte der Gitarren-Individualist mit seiner Band Ragawerk. Für seine fantasievollen Brückenschläge, die u.a. von John McLaughlin inspiriert sind, erhielt Max Clouth schon 2017 den Jazzpreis seiner Heimatstadt Frankfurt. Seitdem kombiniert Clouth in verschiedenen Projekten eindrücklich Elemente indischer Ragas, die er drei Jahre in Mumbai studiert hat, mit Einflüssen aus Jazz und Rock und der elektronischen Musik. Der Rolling Stone lobte: „Die fulminante Virtuosität steht hier im Dienste wundervoller, melodischer Stücke.”
Max Clouths neueste Formation ist ein Trio mit Oli Rubow am Schlagzeug und Lara Fischer am E-Bass. Rubow ist vielen bekannt als langjähriger Drummer der Hattler-Band (seit 2000) und Wolfgang Schmids Kick (seit 2006), darüber hinaus hat er u.a. mit den Fantastischen 4, Philipp Poisel, den Bigbands des HR und des NDR gearbeitet. Sein pulsierendes Spiel ist geprägt von einer intensiven Beschäftigung mit Elektro-Ästhetik inklusive Sequenzern, E-Drums und Effekten.
Lara Fischer bringt durch ihre Wurzeln in Rock und elektronischer Musik bewusst eine eigene klangliche Perspektive in den Jazzkontext ein. Als Studio- und Live-Musikerin sowie durch aktuelle Projekte wie das NDW-Indie-Kollektiv „Franki & Die Gutleuts“ oder das Synthpop-Duo „Motten“ hat sie eine unverwechselbare Spielweise entwickelt, geprägt von effektgeladenen Sounds, melodischer Linienführung und grooveorientierter Klarheit. In Max Clouths Trio grundiert sie die Musik mit rhythmischen Texturen, die zuweilen an die Krautrock-Pioniere CAN erinnern.
Eintrittspreis
- Preis:
- 20,- €
- Ermäßigter Preis:
- 15,- €