Wir müssen reden! Aber Wo? Begegnung im Dorf neu erfinden
Wie können neue Orte der Begegnung entstehen und was können wir gemeinsam für den gesellschaftlichen Zusammenhalt in unserer Region tun? Mit diesen Fragen beschäftigt sich die Veranstaltung „Wir müssen reden! Aber wo? Begegnungen im Dorf neu erfinden“ am Montag, 28. September 2026, um 19 Uhr im Generationenhaus Bahnhof Hümme.
Begegnungsorte sind wichtige Treffpunkte für unser Zusammenleben: Im Café, auf einer Bank vor dem Haus, in der Bücherei oder einfach auf der Straße entstehen ganz nebenbei Gespräche, Bekanntschaften und manchmal sogar Freundschaften. Gerade im ländlichen Raum bieten solche Orte wertvolle Möglichkeiten, miteinander ins Gespräch zu kommen, unterschiedliche Perspektiven kennenzulernen und Vertrauen wachsen zu lassen. Sie sind damit auch ein wichtiger Baustein für eine lebendige Demokratie.
Den Abend eröffnet Rainald Manthe, Soziologe und Autor des Buches „Demokratie fehlt Begegnung“. Er zeigt auf, welche Bedeutung alltägliche Begegnungen für den gesellschaftlichen Zusammenhalt haben und warum es sich lohnt, neue Räume für Austausch und Miteinander zu schaffen.
Dabei geht es nicht nur um klassische öffentliche Einrichtungen. Auch neue Ideen, kreative Formate und niedrigschwellige Treffpunkte können dazu beitragen, Menschen miteinander in Kontakt zu bringen. Besonders wertvoll wird der Austausch dort, wo Menschen mit unterschiedlichen Erfahrungen, Lebenswelten und Perspektiven zusammenkommen.
Im Anschluss sind Oliver Ulloth (Landtagsabgeordneter der SPD), Daniel Rudenko (Bürgermeister, Bad Emstal), Patricia Ruffini (DemografieAgentur, Landkreis Kassel), Uwe Seibel (Projektreferat Gemeinwesendiakonie, Diakonie Hessen), Lea Badofsky (Quartier am Markt) sowie der Bürgerverein Bad Karlshafen-Helmarshausen e. V. miteinander und mit den Gästen im Gespräch. Gemeinsam soll ausgelotet werden, welche Möglichkeiten es in unserer Region gibt und wie Politik, Kommunen, Institutionen und Bürgerschaft neue Begegnungsräume gemeinsam gestalten können.
Denn Begegnung kann man gestalten – und jede und jeder kann dazu beitragen. Die Veranstaltung möchte deshalb nicht nur über Herausforderungen sprechen, sondern vor allem Ideen sichtbar machen, gute Beispiele kennenlernen und gemeinsam neue Perspektiven entwickeln.
Die Veranstaltung wird in Kooperation des Hauses der Demokratie (Landkreis Kassel), der Partnerschaft für Demokratie (Region Kassel-Land e. V.) und des Generationenhauses Bahnhof Hümme durchgeführt. Dank der Förderung über das Landesprogramm „Hessen – aktiv für Demokratie und gegen Extremismus“ sowie das Bundesprogramm „Demokratie leben!“ ist die Teilnahme kostenlos.
Die Teilnahme ist kostenlos. Für Getränke und Snacks freuen wir uns über eine Spende.
Eine Anmeldung über den Anmeldebutton erleichtert die Planung, eine spontane Teilnahme ist jedoch ebenfalls herzlich willkommen. https://www.generationenhaus-huemme.de/2026/09/28/wir-m%C3%BCssen-reden-aber-wo-begegnung-im-dorf-neu-erfinden/
Bei Fragen steht Hanna Braun, Projektleitung „Haus der Demokratie“, unter 0561/1003-2495 oder hanna-braun@landkreiskassel.de zur Verfügung.
Eintrittspreis
Kein Eintritt